Mit ‘Tweet’ getaggte Artikel

Tolle Orange-Kampagne: Singende Tweets

Mittwoch, 06. Oktober 2010

Wie schafft man es, Twitter für sein Marketing auf ungewöhnliche Art und Weise zu nutzen? Old Spice hat es uns mit seinen Frage-Antwort-Videos gezeigt. Nun sorgt der britische Mobilfunkanbieter Orange UK mit einer ähnlich amüsanten Social-Media-Kampagne für Aufregung im Web: “singing tweetagrams“.

YouTube Preview Image

Das Prinzip ist ganz einfach: Wer seinen Tweet gesungen bekommen möchte, fügt einfach “#singingtweetagrams” an seinen Text. Die besten Tweets werden ausgewählt und direkt ins Tonstudio geschickt. Dort stehen die drei Sängerinnen von “The Rockabellas” und verwandeln Buchstaben in Töne.

Leider ist die Kampagen morgen schon wieder beendet.

Twitter-User haften für ihre Links

Mittwoch, 21. April 2010

Twitter-Urteil

So urteilte gestern das Landgericht Frankurft am Main. Auslöser für diesen ersten Beschluss über die Twitter-Haftung in Deutschland war folgende Rechtsstreitigkeit:

In einem Forum postete ein anonymer User wahrheits- und wettbewerbswidrige Behauptungen über ein Unternehmen.

Ein ehemaliger Vertragspartner der Antragstellerin, der nach Vertragsbeendigung in derselben Branche tätig war, verlinkte von seinen beiden Twitter-Accounts auf diese Inhalte. Er wusste dabei, dass diese Behauptungen und Äußerungen falsch waren. Dennoch setzte er die Links zu den Beiträgen mit dem Hinweis, dass diese Informationen „sehr interessant“ seien. (Quelle: rechtsanwalt.de)

Das Unternehmen beantragte daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen den Twitter-User mit der Begründung, sein Handeln verstoße gegen die Paragraphen 7 ff. des Telemediengesetz: Danach ist jeder Anbieter von Inhalten für die eigenen Inhalte verantwortlich.

Das Gericht gab dem betroffenen Unternehmen als Antragstellerin Recht und erließ eine einstweilige Verfügung gegen den Twitter-User. “Durch die bewusste Linksetzung hat sich der Antragsgegner die Inhalte zueigen gemacht”, erklärte der Rechtsanwalt des betroffenen Unternehmens Dr. Hajo Rauschhofer in einer Pressemitteilung. Grundsätzlich sei ein Seitenbetreiber verantwortlich, wenn er Links zu rechtswidrigen Inhalten setzte, so Rauschhofer. Es mache keinen Unterschied, ob dies von der eigenen Webseite oder über den eigenen Twitter-Account erfolge. Wer aktiv verlinkt, mache sich die Inhalte zueigen. (Quelle: meedia.de)

Tweets sind also nichts anderes, als eine Website im Miniformat. Gleiches gilt für Re-Tweets, denn in jedem Fall handelt es sich um ein Angebot von Inhalten und fällt somit unter das Telemediengesetz.

Brauchen wir in Zukunft auch einen Disclaimer für Twitter? Müssen wirklich alle in einem Tweet verlinkten Inhalte vor einem Tweet/Re-Tweet bis ins Detail überprüft werden? Und nennt man das dann Sorgfaltspflicht 2.0?

(Artikel ebenfalls veröffentlicht auf Brainwash)

Web 2.0 leicht gemacht

Samstag, 10. Oktober 2009

Die Redakteure von MEEDIA haben ein paar Tools zusammengestellt, um den Bewohnern der Web-2.o-Welt das Leben zu erleichtern. Das kann und will ich euch nicht vorenthalten:

Für alle Firefox-Nutzer gibt es eine Facebook-Toolbar, die die wichtigsten Funktionen von Facebook direkt in den Browser integriert. → Hier downloaden

Die Mac-Software Socialite vereint Twitter, Flickr, Google Reader und Facebook in einem Tool, RSS-Ticker können eingebunden werden. → Erhältlich ab November hier

Shareholic ist – wie der Name schon verrät – für all die, die ihre Entdeckungen im WWW mit anderen teilen möchten. Mit der Firefox-Erweiterung können geöffnete Websites mit einem Klick in Facebook veröffentlicht werden. → Hier downloaden

Für alle, die mehrere Twitter-Konten nutzen: Mit Splitweet hat man alle Accounts, Tweets und Replies auf einem Blick. → Hier downloaden

Tweepsearch zeigt Twitterern die Biografien seiner Follower. → Hier ausprobieren

In Kategorien (z.B. Fernsehen, Wirtschaft, Musik) eingeordnete Twitter-User gibt´s bei WeFollow. → Hier durchsuchen

Das Mac-Programm Adium ist ein Mulimessenger. Er vereint die Kontakte von Skype, ICQ, MSN, AIM, Yahoo Messenger, GoogleTalk, Mobile Me, MySpace, StudiVZ und Facebook. → Hier downloaden

Für Windows-User gibt´s den GMX Mulitmessenger. Er vereint ICQ, Yahoo Messenger, Windows Live Messenger und AOL Instant Messenger. → Hier downloaden

Mit dem Browser-Addon Opera Unite kann ein eigener Webserver eingerichtet werden, auf dem man Daten speichern und von überall abrufen kann. → Hier downloaden