Mit ‘Social Media’ getaggte Artikel

Word-of-Mouth-Marketing im Web 2.0

Montag, 05. Juli 2010

Bin gerade auf eine super Präsentation über die Veränderung von Word-of-Mouth-Marketing durch den Einsatz von Social Media gestoßen…

Film “The Social Network”

Montag, 28. Juni 2010

Ein erster Trailer zum Kinofilm “The Social Network” – ein Film über Facebook  – ist aufgetaucht:

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Wirkt alles etwas theatralisch…

Hier gibt’s weitere Infos zum Film, der im Oktober in die Kinos kommen soll.

Wissen, wo gesprochen wird…

Dienstag, 27. April 2010

… das kann man schnell und kostenlos über HowSociable herausfinden. Dieses Monitoringtool im Miniformat zeigt an, wo im Social Web über ein bestimmtes Schlagwort gesprochen wird, bzw. wo und wie oft es erwähnt wird.

Bildschirmfoto 2010-04-26 um 12.45.52

via PR Blogger

Social-Media-Leitfaden

Dienstag, 30. März 2010

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat heute seinen Social-Media-Leitfaden für Unternehmen und Mitarbeiter veröffentlicht. Zehn Tipps sollen helfen, den geschäftlichen Umgang im Social Web zu optimieren und dienen als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien.

„Kein Unternehmen kann sich dem Social Web mehr entziehen. So vermischen Mitarbeiter schnell private und berufliche Informationen auf Social Media-Plattformen”, sagt Sevenload-Gründer Axel Schmiegelow, den Vorsitzenden der BVDW-Fachgruppe Social Media. “Klare Unternehmensrichtlinien für die geschäftliche Nutzung von Social Media beugen ungezielter Kommunikation vor, um potentielle Risiken sowohl vom Unternehmen als auch von einzelnen Mitarbeitern abzuwenden.” (Quelle: meedia.de)

Die zehn Tipps lauten:

1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Pubsubhubbub oder was?

Dienstag, 23. März 2010

Und weiter geht’s mit Google…

Was ist eigentlich PubSubHubbub? Klingt ein wenig nach einem gestolperten, feuchten, irischen Versprecher nach ein paar Gläsern Guinness zuviel. Aber dahinter steckt etwas viel Tiefsinnigeres: eine neue Technologie nämlich. Also aufgepasst, hier ein Erklärungsversuch (von einem Iren?):

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Einseitige Kommunikation war gestern, der aktive Dialog ist heute – Stichwort User Generated Content und Social Media. Und genau dort setzt PubSubHubbub, oder kurz PuSH, an. Es steht nämlich für Publish, Subscribe and Hubbub (veröffentlichen, abbonieren, Stimmengewirr) und vereinfacht dem User die Verbreitung seines Contents über verschiedene Kommunikationskanäle in einem Rutsch. Ein Beispiel: Der User aktualisiert seine Website. Das PubSubHubbub-Protokoll liefert nun den neuen Inhalt automatisch und in Echtzeit an ausgewählte Plattformen, wie zum Beispiel Twitter und das eigene Blog. So erfahren die Feed-Abonnenten in Echtzeit, wenn ein Update stattgefunden hat. Seit Anfang März dieses Jahres unterstützt auch WordPress ein PuSH-Plugin an.

Und wer hat’s erfunden? Google! Genau deswegen sehen viele Internet-User PuSH kritisch. Denn sowohl Publisher als auch Subscriber benienen sich eines Hubs (Knotenpunkt) – in den meisten Fällen Google. Allein der Gedanke, der Internetriese hätte die Macht über den eigenen Content und könnte (theoretisch) bestimmen, was verbreitet wird und was nicht, verursacht bei vielen Bauchschmerzen. Vielleicht dann doch lieber einen klassischen RSS-Feed?
Wie auch immer – wir wünschen fröhliches Publizieren und Kommentieren im bunten Social Web.

(Artikel ebenfalls veröffentlicht auf Brainwash)

Social-Media-Hymne oder Werbevideo?

Dienstag, 09. März 2010

Dieses Video geistert seit gestern durch das Netz und wird jetzt schon auf Facebook als neue Social-Media-Hymne betitelt. Oder ist es einfach nur ein viraler Werbespot für ein virtuelles Telefonsystem? Auf jeden Fall ein super Video mit Ohrwurmcharakter.

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Social Media in zwei Minuten

Freitag, 26. Februar 2010

Für alle, für die Social Media immer noch ein großes Fragezeichen ist, hier eine gute Erklärung sowie 10 gute Gründe, warum man Social Media nutzen sollte. Und all das in nur zwei Minuten.

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Social Media in Deutschland und Europa

Samstag, 19. Dezember 2009

Wieder ein sehr gutes Video über die „Macht“ von Social Media – diesmal speziell in Deutschland:

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Unterdessen gibt´s neue Zahlen über die Nutzung von deutschen Social-Media-Plattformen: Facebook hat die 10-Millionen-User-Schwelle durchbrochen und ist das meistgenutzte Social Network in Deutschland. Besonders bemerkenswert daran: Die User-Anzahl hat sich innerhalb von nur 8 Monaten verdoppelt. Auf Platz zwei liegt wer-kennt-wen.de mit 6,2 Millionen Usern, gefolgt von schülervz mit 5,6 Millionen Nutzern.

Userzahlen soziale Netzwerke

Freundschaft 2.0

Freitag, 18. Dezember 2009
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„Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“ Treffender konnte es die Welt Kompakt in ihrer aktuellen Werbung wohl nicht bezeichnen! Denn was bedeutet schon „Freundschaft“ auf Facebook und Co? Kumpels, ferne Bekannte oder wirklich fremde Menschen, die man nur added, um mit möglichst vielen Kontakten prahlen zu können? All diese Menschen als Freunde zu bezeichnen ist genau so, als würde man Äpfel und Schokolade als „gesund“ betiteln. Beim einen trifft´s zu – beim anderen ist es maßlose Übertreibung.

Was ist Freundschaft? Wikipedia – der Alleswisser 2.0 – definiert Freundschaft so: „Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. [...]Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.“

Vertrauen, Wertschätzung, Zuneigung. So, so. Ich glaube nicht, dass man für jeden seiner Online-Freunde das empfindet. Ein Großteil versauert doch in der Freundesliste ohne verfolgt zu werden. Cameron Marlow, Statistiker bei Facebook, hat herausgefunden, dass Männer durchschnittlich nur sieben „Freunden“ folgen, Frauen immerhin zehn. Allgemein heißt es, dass acht Prozent der Freunde aktiv verfolgt werden, mit vier Prozent „nur“ oberflächlich kommuniziert wird und schüchterne zwei Prozent wirklich wahre, enge Freunde sind. Der überwältigende Rest (immerhin 86 Prozent) ist einfach nur da.

Kontakt mit "Freunden" im Web 2.0

Marlow´s Analyse hat zudem ergeben, dass weltweit 175 Millionen aktive Nutzer knapp drei Milliarden Minuten auf Facebook verbringen – das sind 102 Sekunden pro User pro Tag. Und durchschnittlich hat jeder Facebook User 120 Freunde. Das heißt, man benötigt maximal 0,85 Sekunden pro Freund und Tag, um Freundschaften zu „pflegen“. Respekt! Das ist wahre Freundschaft.

Robin Dunbar, ein englischer Psychologe, ermittelte 1993 die Dunbar-Zahl: 150. Das ist angeblich die maximale Anzahl an Freunden, mit denen wir eine enge und dauerhafte Freundschaften führen können. Heute liegt man mit 150 Freunden im Web 2.0 im unteren Mittelfeld. Viele Facebook-User haben eine vierstellige Freundesanzahl – von Followern auf Twitter ganz zu schweigen. Und auf Dauer sind diese Freundschaften 2.0 auch nicht unbedingt angelegt – da wird ein Freund so schnell wieder entfernt, wie die Anfrage angenommen wurde. Profile werden von „Freunden“ besucht, für die die Bezeichnung „ferner Bekannter“ schon ein Kompliment wäre. „Freunde“ verstauben wie alte Akten in den Freundeslisten. Und Fremde werden zu Freunden, obwohl man sie nicht einmal vom Hören-Sagen kennt.

Viele Social Media User werden sogar richtig unvorsichtig, was das Adden von neuen Freunden betrifft. Es wird einfach jede Freundschaftsanfrage angenommen, egal ob man ihn/sie kennt. Andere gehen aktiv auf Freundesfang und klicken sich wie verrückt durch fremde Profile – nur um die Anzahl der Freunde auf ein Maximum zu pushen. Und so passiert es dann, dass Fremde den vollen Einblick in die Privatsphäre erhalten (wenn man sein Profil nicht entsprechend abgeschirmt hat). Kein Wunder, dass bei dieser Leichtsinnigkeit Fakeprofile wie Pilze aus dem Boden schießen mit einer einzigen Absicht: empfindliche Daten zu stibitzen. Und dann ist das Geschrei groß, obwohl man doch selbst so sorglos mit seinen neuen „Freunden“ umgeht. Der Antiviren-Software-Hersteller Sophos hat getestet, wie unvorsichtig User mit ihren Profildaten umgehen:

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Freunde – das waren einmal Menschen, mit denen ich durch dick und dünn gehen konnte/wollte. Ein Haufen verrückter Hühner, mit denen ich Spaß haben und über Insiderwitze lachen mochte. Und viele tröstende Schultern, wenns mal nicht so rosig aussah. Will ich jetzt mit meinen Facebook Freunden lachen, weinen oder Pferde stehlen? Ähm, nein. Na gut, vielleicht noch lachen, aber danach hört sich der Spaß auch schon wieder auf. Immer diese Selbstdarstellung. Im Zentrum steht oft nur noch das Ego und wie man es poliert bis es funkelt und glänzt. Keine freundschaftlichen Zweisamkeiten und gemeinsame Erlebnisse. Und das ist doch eigentlich das, was eine Freundschaft ausmacht oder ausgemacht hat.

Natürlich kann man „Freunde“ auf Social Media Plattformen noch in Listen einsortieren: „mag ich“, „mag ich vielleicht“, „mag ich gar nicht aber muss ich“. Aber, hallo?! Freunde sortieren – geht’s noch? Ich würde doch auch nicht zu einer Arbeitskollegin sagen: „Ach du, du bist übrigens auf Rang 14.329 meiner Freundesliste“. Da wär´ die Freundschaft auch schon wieder vorbei …

So wie sich die Bedeutung von Freundschaft durch Social Media verändert, so muss auch ein neuer Begriff her – wie wär´s mit „Kontakte“ oder „Leute“ – nicht mehr und nicht weniger. Oder aber – in Zeiten der Selbstdarstellung – vielleicht sogar „Publikum“? Was meint ihr?

(Artikel von mir – veröffentlicht auf Brainwash)