ProSieben plante für Anfang Januar die gefakte Dokusoap “50 pro Semester” im Nachmittagsprogramm, in der Studenten (dargestellt von Schauspielern) versuchen, so viele Männer/Frauen wie möglich ins Bett zu bekommen. Und sofort hagelte es Kritik: unter anderen vom Hamburger Bischof Hans-Jochen Jaschke („Ich protestiere gegen die Erniedrigung und den Missbrauch menschlicher Gefühle in dieser TV-Show. Hier verkommen Liebe und Sex zu pubertären machohaften Spielchen.“) und der bayerischen Familienministerin Christine Haderthauer (“Es ist eine verheerende Botschaft an alle Zuschauer, wenn Frauen und Männer in einer Art moderner ‘Kopfgeldjagd’ zu Sexobjekten degradiert werden”). ProSieben-Sprecher Christoph Körfer rechtfertigte sich mit: “Wir reden hier von einer Soap mit jungen Menschen, welche Spaß am Leben, an der Liebe und selbstverständlich auch am Sex haben”.
Fazit: Die Sendung wird verschoben – auf einen unbekannten Zeitpunkt.

ProSieben plant(e) Sex-Dokusoap; Quelle: Colourbox
Tags: Dokusoap, Kritik, ProSieben, Scripted Reality, Sex