Kurze Verschnaufpause

28. Januar 2010

Liebe Blogleser,

ich finde derzeit leider nicht die Ruhe, mein Blog regelmäßig zu pflegen.

Damit ihr aber trotzdem von mir über tagesaktuelle Mediengeschehnisse informiert werden könnt, empfehle ich euch, mir bei Twitter zu folgen. www.twitter.com/medienwolke. Ich würde mich wirklich freuen :-)

Und schon bald wird dieses Blog wieder aufblühen – versprochen!

Medienwolke auf Twitter: www.twitter.com/medienwolke

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Verfälschte Jury-Kommentare bei DSDS

08. Januar 2010

Gerade erst ist die siebte (!!) Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gestartet und schon ist die Sendung wieder Top-Gesprächsthema. Vor allem über den Kandidaten Marcel wird heiß diskutiert. Hat er sich nun wirklich in die Hose gemacht oder war das einfach nur ein harmloser Wasserfleck. Aber nicht nur das wird hinterfragt – auch die Kommentare der Jury. RTL hat nun offen zugegeben, bei dem Zusammenschnitt geschummelt zu haben. Dieter Bohlens Spruch „Lieber Cholera auf dem Pipimann als deine Stimme“ sei nicht beim Vorsingen von Marcel gefallen, sondern gegenüber einem anderen Kandidaten, so die RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer. „Da der Spruch aber gut das Urteil der Jury über Marcel F. und die Umstände seines Auftritts beschreibt, wurde er verwendet. Das passiert im Einzelfall“. Die Castingteilnehmer seien generell über die Bearbeitung des Rohmaterials informiert worden.

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Kinofilme der Woche

07. Januar 2010

Donnerstag ist Kinotag :-)

Hier für Euch ein paar Appetizer der aktuellen Filmstarts:

13 Semester: (Komödie, Deutschland)

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Haben Sie das von den Morgans gehört?: (Komödie, USA)

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Das Kabinett des Dr. Parnassus: (Fantasy, Frankreich/Kanada)

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Mehr auf Kino.de

“Wo sind denn hier die Löcher??”

06. Januar 2010

Das dachten sich die Besucher einer Bowlingbahn in Tel Aviv. Im Rahmen einer Guerilla-Aktion von Elmex wurden die tpyischen Bowlingkugeln mit Kugeln ohne Löcher ausgetauscht. Darauf dann ein Sticker in Form der Löcher mit der Aufschrift “Hilft Löcher vorzubeugen – Elmex”. Aber schaut selbst:

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Twitter-Comic

05. Januar 2010

Diesen Comic habe ich auf uarrr.org gefunden und will ihn euch nicht vorenthalten:

Comic "Warum ich Twitter mag"; Quelle: uarrr.org

Comic "Warum ich Twitter mag"; Quelle: uarrr.org

Neuer Michael Jackson Song!

04. Januar 2010

“Another Day” – so lautet der am vergangenen Wochenende auf YouTube veröffentlichte neue Song von Michael Jackson zusammen mit Lenny Kravitz.

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Lenny Kravitz sagte noch im Juni 2009:

“I got to work with Michael on a track that has not been released and it was the most amazing experience I’ve had in the studio. He was funny. Very funny and we laughed the whole time.” (Mashable)

Fundstücke aus dem Web-Mittelalter

20. Dezember 2009

Spiegel Online hat eine Fotogalerie mit den besten Fundstücken aus den frühen Zeiten des Internets zusammengestellt. Wenig Design dafür aber viele schillernde Farben.

AOL, Quelle: Spiegel Online

AOL; Quelle: Spiegel Online

Ebay; Quelle: Spiegel Online

Ebay; Quelle: Spiegel Online

Facebook; Quelle: Spiegel Online

Facebook; Quelle: Spiegel Online

Flickr; Quelle: Spiegel Online

Flickr; Quelle: Spiegel Online

Google; Quelle: Spiegel Online

Google; Quelle: Spiegel Online

Spiegel Online; Quelle: Spiegel Online

Spiegel Online; Quelle: Spiegel Online

Wikipedia; Quelle: Spiegel Online

Wikipedia; Quelle: Spiegel Online

YouTube; Quelle: Spiegel Online

YouTube; Quelle: Spiegel Online

Social Media in Deutschland und Europa

19. Dezember 2009

Wieder ein sehr gutes Video über die „Macht“ von Social Media – diesmal speziell in Deutschland:

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Unterdessen gibt´s neue Zahlen über die Nutzung von deutschen Social-Media-Plattformen: Facebook hat die 10-Millionen-User-Schwelle durchbrochen und ist das meistgenutzte Social Network in Deutschland. Besonders bemerkenswert daran: Die User-Anzahl hat sich innerhalb von nur 8 Monaten verdoppelt. Auf Platz zwei liegt wer-kennt-wen.de mit 6,2 Millionen Usern, gefolgt von schülervz mit 5,6 Millionen Nutzern.

Userzahlen soziale Netzwerke

Freundschaft 2.0

18. Dezember 2009
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„Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“ Treffender konnte es die Welt Kompakt in ihrer aktuellen Werbung wohl nicht bezeichnen! Denn was bedeutet schon „Freundschaft“ auf Facebook und Co? Kumpels, ferne Bekannte oder wirklich fremde Menschen, die man nur added, um mit möglichst vielen Kontakten prahlen zu können? All diese Menschen als Freunde zu bezeichnen ist genau so, als würde man Äpfel und Schokolade als „gesund“ betiteln. Beim einen trifft´s zu – beim anderen ist es maßlose Übertreibung.

Was ist Freundschaft? Wikipedia – der Alleswisser 2.0 – definiert Freundschaft so: „Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. [...]Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.“

Vertrauen, Wertschätzung, Zuneigung. So, so. Ich glaube nicht, dass man für jeden seiner Online-Freunde das empfindet. Ein Großteil versauert doch in der Freundesliste ohne verfolgt zu werden. Cameron Marlow, Statistiker bei Facebook, hat herausgefunden, dass Männer durchschnittlich nur sieben „Freunden“ folgen, Frauen immerhin zehn. Allgemein heißt es, dass acht Prozent der Freunde aktiv verfolgt werden, mit vier Prozent „nur“ oberflächlich kommuniziert wird und schüchterne zwei Prozent wirklich wahre, enge Freunde sind. Der überwältigende Rest (immerhin 86 Prozent) ist einfach nur da.

Kontakt mit "Freunden" im Web 2.0

Marlow´s Analyse hat zudem ergeben, dass weltweit 175 Millionen aktive Nutzer knapp drei Milliarden Minuten auf Facebook verbringen – das sind 102 Sekunden pro User pro Tag. Und durchschnittlich hat jeder Facebook User 120 Freunde. Das heißt, man benötigt maximal 0,85 Sekunden pro Freund und Tag, um Freundschaften zu „pflegen“. Respekt! Das ist wahre Freundschaft.

Robin Dunbar, ein englischer Psychologe, ermittelte 1993 die Dunbar-Zahl: 150. Das ist angeblich die maximale Anzahl an Freunden, mit denen wir eine enge und dauerhafte Freundschaften führen können. Heute liegt man mit 150 Freunden im Web 2.0 im unteren Mittelfeld. Viele Facebook-User haben eine vierstellige Freundesanzahl – von Followern auf Twitter ganz zu schweigen. Und auf Dauer sind diese Freundschaften 2.0 auch nicht unbedingt angelegt – da wird ein Freund so schnell wieder entfernt, wie die Anfrage angenommen wurde. Profile werden von „Freunden“ besucht, für die die Bezeichnung „ferner Bekannter“ schon ein Kompliment wäre. „Freunde“ verstauben wie alte Akten in den Freundeslisten. Und Fremde werden zu Freunden, obwohl man sie nicht einmal vom Hören-Sagen kennt.

Viele Social Media User werden sogar richtig unvorsichtig, was das Adden von neuen Freunden betrifft. Es wird einfach jede Freundschaftsanfrage angenommen, egal ob man ihn/sie kennt. Andere gehen aktiv auf Freundesfang und klicken sich wie verrückt durch fremde Profile – nur um die Anzahl der Freunde auf ein Maximum zu pushen. Und so passiert es dann, dass Fremde den vollen Einblick in die Privatsphäre erhalten (wenn man sein Profil nicht entsprechend abgeschirmt hat). Kein Wunder, dass bei dieser Leichtsinnigkeit Fakeprofile wie Pilze aus dem Boden schießen mit einer einzigen Absicht: empfindliche Daten zu stibitzen. Und dann ist das Geschrei groß, obwohl man doch selbst so sorglos mit seinen neuen „Freunden“ umgeht. Der Antiviren-Software-Hersteller Sophos hat getestet, wie unvorsichtig User mit ihren Profildaten umgehen:

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Freunde – das waren einmal Menschen, mit denen ich durch dick und dünn gehen konnte/wollte. Ein Haufen verrückter Hühner, mit denen ich Spaß haben und über Insiderwitze lachen mochte. Und viele tröstende Schultern, wenns mal nicht so rosig aussah. Will ich jetzt mit meinen Facebook Freunden lachen, weinen oder Pferde stehlen? Ähm, nein. Na gut, vielleicht noch lachen, aber danach hört sich der Spaß auch schon wieder auf. Immer diese Selbstdarstellung. Im Zentrum steht oft nur noch das Ego und wie man es poliert bis es funkelt und glänzt. Keine freundschaftlichen Zweisamkeiten und gemeinsame Erlebnisse. Und das ist doch eigentlich das, was eine Freundschaft ausmacht oder ausgemacht hat.

Natürlich kann man „Freunde“ auf Social Media Plattformen noch in Listen einsortieren: „mag ich“, „mag ich vielleicht“, „mag ich gar nicht aber muss ich“. Aber, hallo?! Freunde sortieren – geht’s noch? Ich würde doch auch nicht zu einer Arbeitskollegin sagen: „Ach du, du bist übrigens auf Rang 14.329 meiner Freundesliste“. Da wär´ die Freundschaft auch schon wieder vorbei …

So wie sich die Bedeutung von Freundschaft durch Social Media verändert, so muss auch ein neuer Begriff her – wie wär´s mit „Kontakte“ oder „Leute“ – nicht mehr und nicht weniger. Oder aber – in Zeiten der Selbstdarstellung – vielleicht sogar „Publikum“? Was meint ihr?

(Artikel von mir – veröffentlicht auf Brainwash)

Kinofilme der Woche

17. Dezember 2009

Donnerstag ist Kinotag :-)

Hier für Euch ein paar Appetizer der aktuellen Filmstarts:

Avatar – Aufbruch nach Pandora: (Science Fiction, USA)

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Lila, Lila: (Komödie, Deutschland)

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Wo die Wilden Kerle wohnen: (Kinderfilm/Fantasy, USA)

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Mehr auf Kino.de